12. Spieltag 30.01.-01.02.

 


Landesliga Nord Männer | SpG Werntal 1 - SKC Fölschnitz 6:2 (3339:3304).

Fölschnitz präsentiert sich erneut nicht landesligatauglich
Am 12. Spieltag musste der SKC Fölschnitz beim Tabellenschlusslicht SpG Werntal antreten. Für die Mannschaft aus dem Schweinfurter Umland verlief die Saison bisher trotz oftmals guter Ergebnisse alles andere als zufriedenstellend. Doch die Fölschnitzer waren gewarnt, diese Mannschaft zu unterschätzen. Zu oft schon bestritt man sehr enge Duelle auf den Bahnen in Geldersheim. Doch auch die Mannschaft vom Weißen Main konnte in dieser Saison nur selten überzeugen und steckt im Mittelfeld der Tabelle fest. Wenn sie nicht aufpasst, befindet sie sich schneller im Abstiegskampf als ihr lieb ist.
Startpaar erneut ohne Chance.
S.Hohlweg und St.Paulus begannen die Partie gegen M.Kuhles und A.Schreiber. Doch wie in einigen Spielen zuvor wollte es den Fölschnitzern nicht gelingen, Druck auf den Gegner aufzubauen. Zu unsauber war das gesamte Spiel. So hatte Hohlweg bereits nach 3 Bahnen den Punkt sicher abgegeben, Paulus konnte den Punkt nur noch theoretisch gewinnen. Mit 505: 528 verlor Hohlweg den Punkt, Paulus zog mit 534:572 den Kürzeren. 61 Holz Rückstand und 0:2 Punkte lautete das ernüchternde Ergebnis nach der Startpaarung.
Neu formierte Mittelpaarung kann Spiel nicht wenden
Fölschnitz zog Andreas Haberstumpf zu Dominik Wilferth ins Mittelpaar. Doch auch diese Maßnahme trug wenig Früchte. Zwar zeigte Andreas Haberstumpf eine gewohnt sichere und stabile Leistung gegen Routinier Ludwig Mai, Dominik Wilferth hingegen erwischte nicht seinen besten Tag gegen M.Greif. Haberstumpf war es zu verdanken, dass der Rückstand zunehmends schmolz. Nach 3 gespielten Bahnen stand fest, dass er den ersten Punkt für Fölschnitz gewinnt. Wilferth sah sich engen Duellen ausgeliefert, bei denen er aber auch zwei Mal das Nachsehen hatte. Seine Aufholjagd auf der letzten Bahn blieb unbelohnt, Greif konnte sich mit der letzten Kugel doch noch den wichtigen 3. Punkt für Werntal sichern. Mit der Tagesbestleistung von 593 Holz gewann er sicher gegen Mai (546), Wilferth (552) verlor knapp gegen Greif (555).
1:3 Punkte und -17 Holz waren das Ergebnis nach der Mittelpaarung. Das Spiel war noch offen, es musste gegen routinierte Gastgeber im Schlusspaar aber alles passen, um etwas Zählbares aus Geldersheim mit nach Hause zu bringen.
Oliver Riediger hatte F.Geyer gegen sich, Sven Stich hatte mit A. Ruhl einen ebenfalls sehr erfahrenen Kegler auf seiner Nebenbahn. Wie in den vorher gespielten Duellen auch, konnten sich die Gastgeber in den Vollen immer wieder entscheidend absetzen. Beim Abräumen konnten die Fölschnitzer zwar Akzente setzen, durch einige Unsauberkeiten im Spiel brachte man sich immer wieder um den verdienten Lohn, und ließ den Gegner zurück kommen. Riediger verlor die ersten 3 Bahnen allesamt, sodass nur noch ein Unentschieden möglich war. Zu diesem Zeitpunkt wuchs der Fölschnitzer Gesamtrückstand wieder deutlich auf über 50 Holz an, sodass das Spiel faktisch entschieden war. Sven Stich sicherte sich in einem engen Duell letztendlich doch noch seinen Punkt gegen Ruhl (573:569), Riediger hatte mit 547:569 das Nachsehen.
3304:3339 und 2:6 stand am Ende auf dem Tableau. Die wenigen Chancen die man sich ab der Mitte der Partie zunehmends erarbeitete, konnten nicht genutzt werden und wurden von den Gegnern routiniert abgewehrt.
Mit nun 11:13 Punkten steht man in der Tabelle auf einem 6.Platz. In den verbleibenden 6 Spielen muss man nun dringend wieder den Schalter umlegen, um nicht in Abstiegsnöte zu geraten.

M.Kuhles 572/St.Paulus 534 (3:1), A.Schreiber 528/S.Hohlweg 505 (3:1), M.Greif 555/D.Wilferth 552 (2:2), L.Mai 546/A.Haberstumpf 593 (0,5:3,5), F.Geyer 569/O.Riediger 547 (3:1), A.Ruhl 569/S.Stich 573 (2:2).

Bezirksoberliga Ofr. Männer | 1. FC Oberhaid - ESV Neuenmarkt 3:5 (3273:3279).

Neuenmarkt sichert sich die Punkte nach einem Krimi in Oberhaid.

Am Start agierte Patrick Schneider gegen W. Diller (550) und sicherte sich bereits nach 3 brillante Bahnen den Punkt und konnte mit 210 Räumern sich die Tagesbestleistung von 582 Kegel sichern.
An seiner Seite war das angeschlagene Duo Stefan Harttig und Domenic Hübner, der bereits nach 30 Wurf eingewechselt wurde. Gegen R. Rügheimer (567) wurde es nach verlorener erster Bahn nochmal Spannend, da Hübner die entscheidenden Stiche gegen Rügheimer setzte und sich Bahn 2 und 3 sicherte. Am ende reichte es leider nicht sich den letzten Satz gegen eine 165 vom Gegner durchzusetzten.

Mit ausgeglichenem Punkteverhältnis und einem Minus von 14 endet die erste Durchgang.

In der Mittelachse spielte Tobias Postler gegen Radczewski, der nach 60 Wurf durch Dotterweich ausgewechselt wurde. Das Heim-Duo kommt auf 526 Kegel. Der Neuenmarkter konnte trotz Überholz mit starken 542 nur eine Bahn gewinnen, so das der Mannschaftspunkt an Oberhaid ging.
An seiner Seite spielte Martin Witzgall gute Bahnen und gewinnt alle seine Sätze und sichert sich und seine Farben noch 26 Kegel.

Mit weiter ausgeglichenen Mannschaftspunkten stehen die Eisenbahner aus Neuenmarkt aber nun positiv mit 26 Kegel auf den Totalisator.

Nervenkrimi im Schlussdurchgang.

Stefan Hahn, der gegen S. Wein (532) spielte, holte nach verlorener ersten Bahn die zwei folgenden mit konstanter Leistung.
Kevin Renz wiederum konnte auf den ersten beiden Bahnen nicht mit dem Tempo von P. Rügheimer (576) mithalten, drehte aber dann mit starker 3. Bahn auf.

Auf den letzten 30 Wurf konnte Hahn nicht an sein Spiel anschließen und machte mit schwachen Spiel auf den Vollen die Tür für Oberhaid auf.
Beim Räumen ließ er sich aber nicht verunsichern, verlor die Bahn aber nur mit 8 Kegel und holte den Wichtigen Mannschaftspunkt mit 17 mehr gespielten Kegel und 549.

Kevin Renz legt noch ne Schippe drauf und spielte eine fantastische 157er Bahn und gewinnt diese gegen starke 150 von seinem Gegner mit 7 Kegel, die am Ende den Sieg einbringen. Der Mannschaftspunkt konnte er sich mit geteilten Bahnen bei 539 Kegel zwar nicht sichern, jedoch die wichtigen Kegel auf seinen beiden letzten Bahnen.

So errangen die ESV'ler wichtige 2 Tabellenpunkte mit einem 6 Holz Sieg in Oberhaid und gaben endlich die Rote Laterne in der Bezirksoberliga ab.
Am nächsten Samstag heißt es dann die Emotionen aus den letzten Spielen mit nach Bayreuth zu nehmen und bei der Spielgemeinschaft aus Heinersreuth und Morenden den nächsten Coup zu landen.

W. Diller 550/P. Schneider 582 (1:3), R. Rügheimer 567/S. Harttig/D. Hübner 521 (2:2), P. Radczewski/M. Dotterweich 526/T. Postler 542 (3:1), J. Bräutigam 522/M. Witzgall 546 (0:4), S. Wein 532/S. Hahn 549 (2:2), P. Rügheimer 576/K. Renz 539 (2:2) - D. Hübner für S. Harttig nach 30 Wurf; M. Dotterweich für P. Radczewski nach 60 Wurf.

11. Spieltag 16.-18.01.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - PSV Franken Neustadt 3:5 (3399:3417).

Fölschnitz tritt auf der Stelle – Knappe Niederlage gegen Neustadt

Am 11. Spieltag in der Landesliga empfing man den PSV Franken Neustadt. Nach dem so wichtigen Sieg am vergangenen Spieltag in Breitengüßbach wollte man sein Punktekonto weiterhin positiv gestalten.
Hohlweg hält Fölschnitz in der Startpaarung im Spiel
Die Startpaarung um Steve Paulus und Sebastian Hohlweg fanden gegen M.Moosburger und P.Kalb schnell in die Spur. Hohlweg zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung und konnte sich mit 311 Holz schnell die ersten beiden Bahnen sichern, Paulus hingegen ließ gegen den starken Moosburger schnell abreißen. Dieser spulte sein Programm ab, ließ Paulus keinerlei Chance und siegte mit fehlerfreien 608:512 Holz. Hohlweg ist es zu verdanken, dass Fölschnitz weiter im Spiel blieb. Er verlor zwar seine letzten beiden Bahnen knapp, konnte gegen Kalb den 1. Fölschnitzer Mannschaftspunkt sicher gewinnen. Mit starken 585:556 Holz gewann er am Ende gegen Kalb. 67 Holz Rückstand, aber 1:1 Mannschaftspunkte waren das Resultat der Startpaarung
Mittelpaarung verkürzt Rückstand
Dominik Wilferth gegen T.Bieberbach und S.Stich gegen F.Faber lauteten die Paarungen im 2. Durchgang. Die zuletzt so starke Fölschnitzer Mittelachse stand wieder vor der Aufgabe, das Spiel offen zu halten und den Rückstand irgendwie zu verkürzen. Wilferth fand an diesem Tag nie richtig zu seinem Spiel und konnte kaum Druck auf den routinierten Bieberbach auswirken. Schnell merkte man, dass für Wilferth an diesem Tag wenig zu holen sein wird. Die ersten beiden Durchgänge verlor er, war aber in Schlagdistanz zu seinem Gegner. Anders bei Sven Stich. Durch eine starke erste Bahn konnte er sich absetzen, eine schwache 2.Bahn verhinderte einen größeren Vorsprung gegen Faber. Auf der 3. Bahn fand Wilferth endlich zu seinem Spiel und konnte seinen Rückstand verkürzen. Zwischenzeitlich dachte man sogar, er könne seinen Gegner noch einmal unter Druck setzen. Eigene Unsauberkeiten und das routinierte Spiel seines Gegenüber verhinderten aber den Punktgewinn. Mit 564:592 musste er sich zurecht geschlagen geben. Sven Stich zauberte auf seinen letzten beiden Bahnen. Mit 170 und 164 Holz überrollte er seinen Gegner und verschaffte sich mächtig Luft. Fehlerfreie 608 Holz standen am Ende auch an seiner Anzeige. Der Neustädter Faber hatte mit 527 Holz mächtig das Nachsehen. Mit nur noch 14 Holz Rückstand und 2:2 Punkten übergab man ein offenes Spiel an die Schlusspaarung.
Schlusspaarung kann Spiel am Ende nicht entscheiden
Andreas Haberstumpf gegen Michael Lohrer und Oliver Riediger gegen Steffen Hönninger lauteten die beiden finalen Paarungen dieser Partie. Von Beginn an merkte man die Anspannung allen Spielern an. Riediger und Haberstumpf fanden nicht immer zu ihren Spiel und mussten gleich ihre ersten Bahnen abgeben. Allein Haberstumpf war es im weiteren Spielverlauf zu verdanken, dass der SKC im Spiel blieb. Auf den beiden folgenden Bahnen ließ er seinen Gegner alt aussehen und konnte 45 Holz herausspielen. Fölschnitz war wieder im Spiel, obwohl Riediger auch seine zweite und dritte Bahn gegen Hönninger verlor.
Spannung pur auf der letzten Bahn. Lediglich 2 Holz trennten beide Mannschaften voneinander. Im Gleichschritt ging es durch die Vollen, das letzte Abräumen musste somit entscheiden. Und der Sieger stand dann relativ schnell fest. Schlechte Fölschnitzer Anschieber und viele Kugeln auf einzelne Kegel sorgten für die Entscheidung. Hönninger und Lohrer spielten ihre ganze Erfahrung aus und brachten am Ende das Spiel für die Neustädter sicher nach Hause. Ein Deja-vue zum Hinspiel. Auch dort ließ man die Punkte auf der letzten Bahn liegen.
Andreas Haberstumpf gewann mit 592:551 Holz, Riedigers 538 Holz waren am Ende gegen Hönninger 583 Holz zu wenig.
3:5 Mannschaftspunkte und 3399:3417 Holz waren das Endergebnis eines durchweg spannenden Spiels. Mit dieser Niederlage tritt man in der Tabelle weiterhin auf der Stelle und muss nun am nächsten Spieltag in 2 Wochen bei der SpG Werntal wieder zurück in die Erfolgsspur.

S.Hohlweg 585/P.Kalb 556 (2:2), St.Paulus 512/M.Moosburger 608 (0:4), D.Wilferth 564/T.Bieberbach 592 (1:3), S.Stich 608/F.Faber 527 (3:1), A.Haberstumpf 592/M.Lohrer 551 (2:2), O.Riediger 538/St.Hönninger 583 (0:4).

10. Spieltag 09.-11.01.

 


Landesliga Nord Männer | TSV Breitengüßbach 2 - SKC Fölschnitz 3:5 (3472:3495).

Rückrundenstart in Breitengüßbach – Fölschnitz hat den längeren Atem
Zum Start ins Kegeljahr 2026 musste der SKC in der Landesliga Nord bei der Bundesliga-Reserve des TSV Breitengüßbach antreten. Auf den gut fallenden Bahnen stellte man sich auf ein enges Spiel ein, bei dem Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden konnten. Und so kam es am Ende auch.
Startpaarung überzeugt
Ingo Wolfgramm rutschte für Oliver Riediger ins Team und begann das Spiel für Fölschnitz zusammen mit Sebastian Hohlweg gegen D.Schneiderbanger und M.Scheel. Beide Fölschnitzer fanden gut in die Partie und sicherten sich gleich die ersten Satzpunkte. Während Sebastian Hohlweg im weiteren Spielverlauf etwas den Anschluss an Scheel verlor, hatte Wolfgramm seinen Gegner im Griff. Er gewann die zweite Bahn sicher und nachdem er auch die dritte Bahn gewann, hatte er den 1. Fölschnitzer Mannschaftspunkt bereits in trockenen Tüchern. Mit starken 587:573 setzte er sich gegen Schneiderbanger durch. Hohlweg hingegen zog am Ende trotz guten 567 Holz gegen Scheel (589) den Kürzeren. Mit lediglich 8 Holz Rückstand übergab man an das Mittelpaar.
Dominik Wilferth und Sven Stich übernahmen etatmäßig das Spiel für Fölschnitz. Gegen M.Seuß und M.Schneider wollte man nun das Spiel diktieren. Doch die Heimakteure fanden besser ins Spiel und ließen den Fölschnitzern zu Beginn wenig Luft zum Atmen. Sowohl Wilferth als auch Stich spielten die ersten beiden Bahnen nicht schlecht, doch es reichte nicht aus, um etwas Zählbares zu generieren. Doch mit dem Bahnwechsel wendete sich das Blatt zugunsten der Fölschnitzer. Wilferth hatte nach 2 gespielten Bahnen lediglich 13 Holz Rückstand, Stich musste zusehen, dass er nicht unter die Räder geriet. Mit einer tollen dritten Bahn beider Fölschnitzer war die Aufholjagd eingeleitet. Wilferth holte sich 34 Holz und auch Stich konnte den Rückstand verkürzen. Mit einer erneut starken Schlussbahn reichte es für Stich zwar nicht mehr zum Gewinn des Mannschaftspunktes, mit 572:588 hielt er den Schaden aber in Grenzen. Wilferth sorgte mit einer erneut starken Schlussbahn für den so wichtigen 2. Mannschaftspunkt. Mit der Tagesbestleistung von 606:564 Holz setzte er sich am Ende deutlich von Seuß ab. So konnte die Mittelpaarung mit 2:2 Punkten und sogar 22 Holz Vorsprung an die Schlusspaarung übergeben.
Ständig wechselnde Führung in spannendem Spiel
Dass dieses Spiel noch lange keinen Sieger hatte, war allen Beteiligten klar. Zu viel konnte auf diesen Bahnen passieren. Andreas Haberstumpf hatte den langjährigen Bundesliga-Spieler Tobias Stark als Gegner, Steve Paulus hatte in Marcel Förster ebenfalls einen sehr erfahrenen Spieler gegen sich. Haberstumpf schaffte es mit sehr konzentriertem Spiel sich in den entscheidenden Momenten immer wieder von Stark abzusetzen und so gleich für klare Verhältnisse zu sorgen. In 3 engen Bahnen blieb er drei Mal der Sieger sodass er bereits nach 90 gespielten Kugeln den 3. Fölschnitzer Mannschaftspunkt sicher hatte. Steve Paulus hingegen verlor gegen Förster alle 3 Bahnen und so musste auf der letzten Bahn die Gesamtholzzahl über Sieg und Niederlage entscheiden. Fölschnitz hatte dabei noch 12 Holz Vorsprung. Die Anspannung war allen 4 Spielern sowie den Zuschauern deutlich anzumerken. Plötzlich fanden sich im Spiel jedes Einzelnen Unsauberkeiten, die vorerst keine der beiden Mannschaften für sich nutzen konnte. Steve Paulus behielt dann aber etwas die Übersicht und konnte dem Breitengüßbacher M.Förster, bei dem nur noch wenig zusammenlief, Holz um Holz abnehmen. Haberstumpf kämpfte gegen Stark, konnte dessen letzter Bahn allerdings nichts mehr entgegensetzen. Doch Paulus brachte seine Bahn sicher nach Hause und so leuchtete die Anzeige am Ende auf der Fölschnitzer Seite grün! Es war geschafft! Mit 604:594 rang Haberstumpf T.Stark nieder, Paulus kämpfte sich mit 559:564 nah an Förster heran. 3495:3472 Holz verbunden mit 5:3 Mannschaftspunkten waren das Endergebnis eines spannenden und siegreichen Spieles. Mit nun 11:9 Punkten steht man in der Tabelle auf dem 5.Platz und hält weiter den Anschluss nach oben.
Am nächsten Spieltag steht das richtungsweisende Heimspiel gegen den Tabellenzweiten PSV Franken Neustadt an.

M.Scheel 589/S.Hohlweg 567 (3:1), D.Schneiderbanger 573/I.Wolfgramm 587 (1:3), M.Seuß 564/D.Wilferth 606 (2:2), M.Schneider 588/St.Stich 572 (2:2), T.Stark 594/A.Haberstumpf 604 (1:3), M.Förster 564/St.Paulus 559 (3:1).

Bezirksoberliga Ofr. Männer | SKC 67 Eggolsheim 2 - ESV Neuenmarkt 6:2 (3412:3372).

Eisenbahner verlieren Auftaktspiel im Jahr 2026 in Eggolsheim

Trotz Mannschaftsbestleistung und starkem Kampfeswillen waren die Hausherren aus Eggolsheim mit zu vielen 9ern im Räumen am Ende im Glück.

Knapp 30 Kegel mehr auf das Volle Bild, aber entgegengesetzt knapp 70 Kegel weniger im Räumen spiegelt das Spiel wieder. Trotz guter Räumergebnissen von mehreren 190+ und auch 200+ bei Mannschaftsbestergebnis reicht es nicht die Eggolsheimer auf ihrer neugebauten Kegelbahn niederzuringen.

Vermeintlicher schwächerer Start der Gäste aus Neuenmarkt mit starken Ergebnissen von D. Hübner 550 Kegel gegen Tagesbesten G. Will 591 und T. Postler 534 gegen C. Will 581 Liesen eine Vorahnung auf keinen Auftakt nach Maß erwarten.
Doch die Mittelpaarung holte den ESV zurück ins Spiel.
4 konstante Bahnen von M. Witzgall die sein starkes Spiel wiederspiegeln, mit Bahnen von 141 bis 143 Kegel, waren trotz Überholz von 569 zu 564 nicht genug. Am ende waren nur durch eine gewonnene Bahn auch dieser 3. Mannschaftspunkt auf der Seite der Heimmannschaft aus Eggolsheim.
Kapitän S. Hahn war zu viel für den Eggolsheimer Mannschaftsführer der sich nach 52. Wurf auswechselte.
Mit 3 herausragenden Bahnen 149, 157 und 154 war er 2:1 in Sätzen vorne und war bei 460 Kegel auf dem magischen Schritt die 600 zu erreichen. Trotz konzentriertem Spiel fehlten die letzten Körner, sicherte sich aber die letzte Bahn und holte 62 Kegel gegen die Heimkombi.
Mit minus 18 Kegel (Holzgleichheit auf den Vollen), starteten die Schlusskegler der Neuenmarkter. Nach 60 Schub waren es nur noch 8 Kegel die jeweils auf dem Totalisator bei 1:1 standen.
Im 3. Satz der Schlusspartie spiegelt sich das Glück im Räumen der Eggolsheimer wieder. Nach schlechtem Start in die Vollen spielt T. Lux zum beginn mehrere 9er, sodass die 20 Kegel Vorsprung auf den ersten 15 Schub von P. Schneider zum erloschen brachte. Währendessen musste sich K. Renz zum Ende des 3. Durchganges mehrere 9 gegen sich stellen.
Trotz starker letzten Bahnen und klasse Endergebnissen konnten sich die Eisenbahner aus Neuenmarkt noch immer nicht mit einem positiven Punktgewinn in dieser verkruxten Saison in die Tabelle einschreiben.
Positiv muss man an dem Spiel zugute halten, dass das Team tolle Leistung gezeigt hat und dieses auch von den fairen Gewinnern mit viel Lob zugesprochen wurde.

C.Will 581/T. Postler 534 (2,5:1,5), G. Will 591/D. Hübner 550 (3:1), H. Lococciolo/A. Graf 527/S. Hahn 589 (1:3), R. Lamm 564/M. Witzgall 569 (3:1), T. Lux 568/P. Schneider 588 (1:3), L. Postler 582/K. Renz 542 (3:1) - A. Graf für H. Lococciolo nach 52 Wurf.

9. Spieltag 12.-14.12.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Steig Bindlach - SKC Fölschnitz 5:3 (3281:3187).

Erneute Fölschnitzer Aufholjagd wird nicht belohnt
Zum letzten Spiel des Jahres in der Landesliga musste der SKC beim Bayernliga-Absteiger SKC Steig Bindlach antreten, die mit erst 6 Tabellenpunkten Vorletzter der sehr engen Landesliga-Tabelle waren. Mit unveränderter Aufstellung wollten die Mannen um Kapitän Andreas Haberstumpf noch einmal Zählbares mit nach Hause bringen.
Startpaarung erneut schwach
Steve Paulus und Sebastian Hohlweg starteten gegen J.Fischer und A.Jahreiß. Doch wie beim letzten Spiel fanden beide nicht ins Spiel, mussten ihre Gegner früh ziehen lassen und bekamen eine deutliche Packung. Fast 100 Holz betrug der Rückstand nach 2 gespielten Bahnen. Doch an diesem Tag konnten sich beide nicht mehr rehabilitieren und mussten chancenlos zusehen, wie der Rückstand immer größer wurde. Beide blieben am Ende bei jeweils 495 Holz stehen, kassierten von Fischer (571) und Jahreis (560) über 140 Holz. Ein Rückstand der nicht mehr aufzuholen war.
Mittelpaarung erneut stark
Für die 4 verbleibenden Fölschnitzer Spieler bedeutete dieser Spielstand ein Deja-vue. Wie am vergangenen Spieltag hieß es erneut für jeden „Verlieren verboten“ um noch alle 4 Mannschaftspunkte für ein Unentschieden zu sichern. Doch dass dies gegen 4 erfahrene Bindlacher erneut funktioniert, war äußerst unwahrscheinlich.
Dominik Wilferth und Sven Stich betraten gegen das Brüderpaar Fabian und Jonas Dregelis die Bahn. Zwei altbekannte Gegenspieler, mit denen man sich schon viele Duelle auf Augenhöhe geliefert hatte.
Wilferth fand gut ins Spiel und gewann gleich die erste Bahn, musste aber die Folgebahn an Dregelis abgeben. Ebenfalls konnte Stich seine ersten beiden Bahnen ausgeglichen gestalten. Wilferth ließ nicht locker, zwang F.Dregelis sein Spiel auf und nutze dessen wenige Unsicherheiten konsequent aus. Mit 3:1 Sätzen und 581:560 setzte er sich am Ende durch. Sven Stich hingegen musste eine schwache dritte Bahn verkraften, die ihm einen Rückstand mit auf seine letzte Bahn gab. Doch sehr abgeklärt spielte er im letzten Durchgang eine 160er Bahn und zog so am Ende deutlich davon. Mit 556:512 sichert auch der den Punkt für Fölschnitz. Mit dieser starken Leistung der Fölschnitzer Mittelachse stand es 2:2 nach Mannschaftspunkten, der Holzrückstand lag aber noch immer bei wohl uneinholbaren 80 Holz.
Schlusspaarung verpasst die große Überraschung
Gegen die erfahrenen Mathias Deinlein und Klaus Dippmar standen Oliver Riediger und Andreas Haberstumpf erneut vor einem großen Kampf. Riediger begann verhalten, verlor folgerichtig die erste Bahn, sicherte sich aber den zweiten Satzpunkt. Eine erneut schwächere dritte Bahn brachte ihm einen erneuten Rückstand. Doch er zeigte erneut Moral, gewann die vierte Bahn deutlich und sichert sich so den wichtigen dritten Fölschnitzer Punkt.
Haberstumpf, krankheitsbedingt nicht bei 100% seiner Leistungsfähigkeit, biss sich an Dippmar die Zähne aus. Alle 4 Bahnen waren stark umkämpft, Haberstumpf hatte aber immer das Nachsehen, sodass nach 3 gespielten Bahnen der Sieger feststand. Klaus Dippmar sicherte den wichtigen dritten Mannschaftspunkt, sodass ein Fölschnitzer Unentschieden nicht mehr möglich war. Mit 556:538 gewann der Bindlacher sein Duell am Ende gegen Haberstumpf.
3:5 Mannschaftspunkte und magere 3197:3281 Holz standen nach dem Spiel auf dem Tableau.
Die erneute Aufholjagd war knapp gescheitert.
Nach einer durchwachsenen Vorrunde steht man mit 9:9 Tabellenpunkten auf einem 5. Tabellenplatz einer noch immer sehr engen Landesliga-Tabelle. Die Weihnachtspause kommt hoffentlich für die Kegler vom Weißen Main zur richtigen Zeit, um im neuen Jahr wieder voll anzugreifen.

J.Fischer 571/St.Paulus 495 (3:1), A.Jahreis 560/S.Hohlweg 495 (3:1), J.Dregelis 512/S.Stich 546 (2:2), F.Dregelis/D.Wilferth 581 (3:1), M.Deinlein 522/O.Riediger 542 (2:2), K.Dippmar 556/A.Haberstumpf 538 (3:1).

8. Spieltag 28.-30.11.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - SKK Doppelturm Grafenrheinfeld 6:2 (3444:3393).

Fölschnitz gewinnt denkwürdiges Spiel gegen Aufsteiger SKK Doppelturm Grafenrheinfeld
Am 8. Spieltag empfing der SKC Fölschnitz in der Landesliga den Liganeuling Grafenrheinfeld. Nachdem man die letzten beiden Spiele gegen Mannschaften von der Tabellenspitze verlor, war man eigentlich zum Siegen verdammt, um das Punktekonto bis zum Jahresende wieder positiv zu gestalten. Im Vergleich zum letzten Heimspiel, bei dem man sich deutlich unter Wert verkaufte, musste eine deutliche Leistungssteigerung her, um dieses Spiel gewinnen zu können. Es sollte ein Spiel werden, das allen Beteiligten wohl lange in Erinnerung bleiben wird.
Startpaarung gerät völlig unter die Räder
Steve Paulus und Sebastian Hohlweg eröffneten wie gewohnt die Partie gegen zwei altbekannte Akteure. Christian Schneider und Christian Kraus kannten die Anlage noch aus Zeiten, bei denen Fölschnitz sich in der Landesliga viele Duelle gegen Gut Holz Schweinfurt lieferte. Doch ab der ersten Kugel wussten beide Fölschnitzer nicht wirklich was Ihnen geschah. Chancenlos mussten sie zusehen, wie sich Grafenrheinfeld schnell deutlich absetzen konnte. Nach 30 gespielten Kugeln lag man bereits mit 50 Holz zurück, aber es war kein Ende in Sicht. Nach 60 Kugeln grenzte der Rückstand an die 100 Holz Marke und dann kam die dritte Bahn. Beide Grafenrheinfelder zeigten starken Kegelsport und spielten ihre ganze Erfahrung aus. Der Gästeakteur Christian Kraus zeigte eine überragende dritte Bahn. 98 Holz in den Vollen und weitere 87 Holz im Räumen brachten ihm den neuen Bahnrekord auf Bahn 1 ein. Steve Paulus konnte mit einer ebenfalls sehr guten dritten Bahn (162 Holz) zumindest in Reichweite bleiben. Doch Hohlweg musste auch auf dieser Bahn ordentlich Holz abgeben. Fazit nach 3 gespielten Bahnen: 0 Satzpunkte und -135 Holz. Schockstarre im Zuschauerraum und keiner wusste was gerade auf den Bahnen vor sich ging. Doch Fölschnitz schüttelte sich und betrieb zumindest Ergebniskosmetik. Mit zwei gewonnenen Schlussbahnen konnte der Rückstand noch einmal um 11 Holz verringert werden. Hohlweg verlor am Ende gegen Christian Schneider mit 516:574, Paulus (544) hatte gegen den überragenden Christian Kraus (610) keine Chance.
124 Holz Rückstand und 0:2 Mannschaftspunkte waren das Resultat nach der Startpaarung. Weder Fölschnitz noch Grafenrheinfeld konnten glauben was an der Anzeige stand.
Spektakuläre Aufholjagd – Mittelpaarung holt Partie zurück ins Leben
Dominik Wilferth und Sven Stich betraten gegen F.Stingl und O.Werner die Bahnen. Das Ziel war klar, keiner der verbleibenden Fölschnitzer Akteure durfte seinen Mannschaftspunkt mehr verlieren, um wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. Und beide Fölschnitzer legten stark los und setzten die Gegner ab der ersten Kugel unter Druck. Nach und nach machte sich dieser bemerkbar, der Rückstand begann zu schmelzen. Bereits nach 30 gespielten Kugeln – Fölschnitz sicherte sich beide Satzpunkte – betrug der Rückstand bereits unter 100 Holz, nach weiteren 30 Kugeln lag er bei nur noch 67 Holz. Das lag vor allem am starken Ergebnis der Fölschnitzer. Allen voran Sven Stich erzielte mit 314 Holz ein Topresultat, Dominik Wilferth stand ihm mit 304 Holz nur wenig nach. Und jetzt leckten beide Fölschnitzer Blut. Immer weiter zwangen sie ihren Gegnern ihr Spiel auf und holten Holz um Holz gegen wacker kämpfende Grafenrheinfelder. Sie konnten beide ihre dritte Bahn gewinnen, sodass bereits nach 90 gespielten Kugeln feststand, dass die Mannschaftspunkte in Fölschnitz blieben. Auch auf der letzten Bahn wurde um jedes Holz geackert. Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern verkürzte die Fölschnitzer Mittelachse den Rückstand – die Gästespieler mussten endgültig abreißen lassen. Sven Stich zeigte mit persönlicher Bastleistung von 626 Holz ein überragendes Spiel, Wilferth kratzte mit starken 598 Holz ebenfalls an der 600er Marke. Die Gästespieler zeigten mit je 555 Holz ebenfalls ansprechende Leistungen.
8 gewonnene Bahnen der Mittelpaarung und 1224 Holz in Summe zeigten Wirkung. Der Rückstand war auf mickrige 10 Holz geschmolzen. Mit nun 2:2 Mannschaftspunkten war das Spiel wieder völlig offen.
Haberstumpf und Riediger setzen Aufholjagd fort und drehen unglaubliches Spiel
Dass diese Aufholjagd bei allen ihre Spuren hinterließen, zeigte sich auch im Schlusspaar. Oliver Riediger und Andreas Haberstumpf glaubten ab der 1. Kugel an den Sieg, während Grafenrheinfeld den Schock erst verdauen musste. Und es ging weiter wie zuvor. Fölschnitz agierte geradlinig und konnte sich weiter leicht absetzen. Während sich Haberstumpf die erste Bahn gegen L.Weigand sichern konnte, musste sich Riediger gegen M.Kraus mit Holzgleichheit auf der ersten Bahn zufrieden geben. Nach 30 gespielte Kugeln leuchtete die Anzeigetafel das erste Mal im Spiel Grün auf. Fölschnitz lag erstmals in Führung. Und diese Führung sollte man nicht mehr aus der Hand geben. Erbarmungslos lief jetzt der Fölschnitzer Motor. Die zweiten Bahnen sicherte Fölschnitz, ließ dadurch den Vorsprung auf fast 40 Holz anwachsen. Und ab jetzt begann das Fölschnitzer Schaulaufen, denn der Widerstand der Gäste war gebrochen. Niemand glaubte nach diesem Spielverlauf mehr an ein Comeback der Gäste. Unaufhaltsam gewann man auch die dritte Bahn und sicherte sich beide Mannschaftspunkte, sodass es formal mindestens ein Unentschieden wird. Auch auf der letzten Bahn ließ man nichts mehr anbrennen. Haberstumpf zeigte mit 588:547 all seine Routine, Riediger rang M.Kraus mit 568:552 nieder.
3444: 3393 Holz standen für Fölschnitz am Ende auf dem Tableau. Einem denkbar ungünstigen Start für Fölschnitz folgte eine phänomenale Aufholjagd mit 16 von 18 gewonnenen Bahnen. Das letzte Heimspiel der Saison wird allen Beteiligten und Fans definitiv lange in Erinnerung bleiben.
Mit dem Sieg gegen starke Gäste gestaltet man sein Punktekonto in der Tabelle wieder positiv und kann jetzt zum letzten Spiel der Hinrunde in 2 Wochen ganz entspannt nach Bindlach fahren

S.Hohlweg 514/Chr. Schneider 574 (1:3), St.Paulus 544/Chr. Kraus 610 (1:3), D.Wilferth 598/F.Stingl 555 (4:0), S.Stich 626/O.Werner 555 (4:0), A.Haberstumpf 588/L.Weigand 547 (3:1), O.Riediger 568/M.Kraus 552 (3,5:0,5).

7. Spieltag 14.-16.11.

 


Landesliga Nord Männer | SKC Fölschnitz - TSV Eintracht Bamberg 2:6 (3270:3394).

Fölschnitz macht es dem Spitzenreiter viel zu leicht
Am 7. Spieltag kam es in der Landesliga zum Spitzenspiel zwischen dem SKC Fölschnitz und Eintracht Bamberg. Der Bayernliga-Absteiger wurde seiner Favoritenrolle in der Liga bisher gerecht und steht verdient an der Spitze der Tabelle. Doch auch Fölschnitz hatte nach einem holprigen Saisonstart stark zurück in die Spur gefunden und hatte mit 3 Siegen in Folge zwischenzeitlich Platz 2 der Tabelle inne. So hatte man am vergangenen Wochenende knapp das Verfolgerduell bei RSC Concordia Oberhaid verloren, sodass man gegen Eintracht Bamberg gewinnen musste, um nicht wieder ins Tabellenmittelfeld abzurutschen.
Vorentscheidung bereits in der Startpaarung
Steve Paulus und Sebastian Hohlweg hatten mit Kevin Milde und Michael Schumm unangenehme Gegner. Bereits nach 2 gespielten Bahnen erkannten die Fölschnitzer, wo an diesem Tag die Reise hingeht. Sie bekamen den Gegner nicht in den Griff und hatten auf ganzer Linie das Nachsehen. Folgerichtig gab man beide Mannschaftspunkte ab und kassierte einen mächtigen 90 Holz- Rückstand. Paulus (521:588) zog ebenfalls wie Hohlweg (545:571) den Kürzeren.
Mittelpaarung nutzt zahlreiche Gelegenheiten nicht aus
Die Mittelpaarung musste nun alles versuchen, das Spiel wieder offen zu gestalten, sie musste mindestens beide Punkte sichern um dem Schlusspaar die Gelegenheit zu geben, ein Unentschieden möglich zu machen. Dominik Wilferth und Sven Stich hatten in G.Ditterich und F.Karl Gegner, die im Verlaufe der Saison auf Augenhöhe agierten. Wilferth konnte sich schnell absetzen, gewann die erste Bahn sicher, musste aber die zweite Bahn postwendend dem Gegner überlassen. Stich brauchte 30 Kugeln, um zu seinem Spiel zu finden. Er konnte im weiteren Verlauf knapp seine 3 nächsten Bahnen gewinnen und trotz weniger erzielter Kegel den ersten Punkt für Fölschnitz sichern (533:536) . Auf den anderen Bahnen lieferten sich Wilferth (543) und Ditterich (547) ein enges Duell. Ditterich konnte dies mit der letzten Kugel für sich entscheiden. Fölschnitz fand auch in der Mittelpaarung nicht wirklich zu seinem Spiel und nutzte die zahlreichen ihnen gebotenen Chancen nur halbherzig aus. Der Holzrückstand vergrößerte sich und der 3. Punkt für Bamberg war der Knockout für die Heimmannschaft.
So musste die Schlusspaarung um Andreas Haberstumpf gegen Tim Schnitzerlein und Oliver Riediger gegen einen der stärksten Spieler der Liga, Dominik Zimmer, die Partie zu Ende spielen. Beide Schlussspieler fanden gut ins Spiel und konnten ihre Bahnen gewinnen. Doch mit zunehmender Spieldauer merkte man, dass es an diesem Tag nichts mit einem Sieg werden würde. Beide Bamberger hatten immer wieder Schwächephasen im Spiel, die aber verpufften, weil bei der Heimmannschaft an diesem Tag nicht viel zusammenlief. Haberstumpf konnte zwar seinen Punkt mit 580:570 sichern, Riediger musste sich den immer stärker werdenden Zimmer mit 548:582 geschlagen geben.
Magere 3270:3394 standen am Ende auf dem Tableau. Dass man Bamberg mit einem Ergebnis von jenseits der 3400er Marke hätte schlagen können zeigt, dass auch diese Spitzenmannschaft nicht immer unbezwingbar ist. Doch alle 6 Akteure konnten nicht ihr volles Potential ausschöpfen und so kassiert man mit einer schlechten Mannschaftsleistung die zweite Niederlage in Folge und rutscht ins Tabellenmittelfeld. Mit dem Auswärtsspiel in Bindlach und dem Heimspiel gegen Grafenrheinfeld hat man jetzt noch 2 Möglichkeiten um das Punktekonto wieder aufzufüllen.

S.Hohlweg 545/M.Schumme 571 (1:3), St.Paulus 521/K.Milde 588 (0,5:3,5), D.Wilferth 543/G.Ditterich 547 (2:2), S.Stich 533/F.Karl 536 (3:1), A.Haberstumpf 580/T.Schnitzerlein 570 (2:2), O.Riediger 547/D.Zimmer 582 (2:2).

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